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ZUCHT

Die Zucht bei Buschschwanzrennmäusen ist nicht schwer. Aber bevor man sich zur Zucht entschließt, sollte man sich vorher einige Gedanken machen.
Die Herkunft des Zuchtpärchens sollte auf jeden Fall bekannt sein. Die Zuchttiere müssen auf jeden Fall gesund und agil sein. Mit kränklichen und schwachen Tieren sollte nicht gezüchtet werden.

Man sollte sich Gedanken darüber machen, ob man Abnehmer für die Jungen oder genug Platz hat, um sie gegebenenfalls zu behalten. Dann sollte noch mindestens eine Unterbringungsmöglichkeit vorhanden sein, um später die Männchen und die Weibchen von einander zu trennen.
Wenn man die Buschschwanzrennmäuse in Gruppen hält, sollte die Anzahl der Männchen nicht größer sein als die der Weibchen, da es sonst zu Reibereien unter den Männchen kommen kann. Meistens schläft die ganze Großfamilie in einem Nest. Die Kleinen werden oft von den anderen Weibchen mitaufgezogen, es kann aber auch sein, dass ein Wurf gefressen wird oder die Jungen von den anderen Weibchen „gestohlen“ werden, wenn dies der Fall ist, sollte das Zuchtpärchen von der Gruppe getrennt gehalten werden.
Die Geschlechterbestimmung ist bei erwachsenen Mäusen meist kein Problem, da die Hoden der Männchen deutlich zu sehen sind. Etwas schwieriger ist es bei Jungtieren, man kann den Unterschied aber daran erkennen, dass der Abstand von Harnausgang und After beim Männchen deutlich größer ist als beim Weibchen.
Die Schwänze der Jungtiere brauchen eine ganze Weile, bis sie genauso buschig und dick sind, wie die der Alttiere. In einem Alter von 10 Monaten kann ich die Jungtiere noch von den Eltern anhand der Dicke des Schwanzes unterscheiden.

Text von Sara Yousef
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