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ERNÄHRUNG

Grundfutter: Handelsübliches Mäuse und Nagerfutter ist meist sehr fetthaltig und sollte mit Hirse und anderen Glanzsaaten gestreckt werden. Zu viele Sonnenblumenkerne und Nüsse lassen die Zwergmäuse verfetten. Man kann sich aber auch sein eigenes gesundes Futter selber zusammenstellen, indem man Wellensittich und Exotenfutter für Vögel mischt. Pro Maus und Tag sollte es einen bis anderthalb Teelöffel geben. Wer sich eingehender mit der Zusammenstellung seines Nagerfutters auseinander setzen will, dem empfehle ich die Seite von Ralf Sistermann Tierisches Eiweiß: Ein Muss für eurasische Zwergmäuse sind tierische Proteine. Täglich und pro Maus sollte es einen Mehlwurm geben, die aber auch gesund ernährt werden müssen. Oft kriegt man Mehlwürmer aus der Zoohandlung, die auf Zeitungspapier gehalten werden und voll Druckerschwärze sind, was nicht sehr gesund für die Mäuse ist. Am besten hält man sie auf Haferflocken mit etwas Gemüse, in einem offenen Behälter. Zusätzlich kann man den Mäusen ein paar Stücke Katzentrockenfutter geben, an dem sie nach Belieben knabbern können.
Frischfutter: Karotten und anderes Obst und Gemüse sollte es auch regelmäßig geben, soweit die Zwergmäuse es fressen. Leider sind sie häufig sehr wählerisch, was Frischfutter angeht. Wenn sie kein Obst oder Gemüse annehmen, klappt es oftmals mit Grünfutter wie Vogelmiere oder Karottengrün.

 

Text von Sara Yousef
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