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Ernährung

Die Nahrung wilder Feldmäuse ist je nach bewohntem Habitat sehr unterschiedlich. In den primären Biotopen wie Trockenwiesen und Brachland besteht ihre Nahrung hauptsächlich aus Gräsern, besonders Seggen (vor allem Carex arenaria) und Reitgras (Calamagrostis). Auf sekundären Biotopen wie Äckern und anderen vom Menschen geprägten Landschaften ist ihre Nahrung vielfältiger, bevorzugt werden junge Getreidearten, Seradella (Ornithopus sativum), Kleearten, Luzerne (Medicago sativa) und junger Raps (Brassica napus). Es werden aber noch zahlreiche andere Pflanzen gefressen. Zudem werden Insekten und andere Arthropoden gerne angenommen. Auch wenn die Feldmaus gerne Körner annimmt, so ist sie doch ein primärer Grasfresser. Um an die Nährstoffe der hauptsächlich aus dem schwer verdaulichen Kohlenhydrat Cellulose bestehenden Gräsern zu kommen, muss die Nahrung fein zerkaut werden, was mit ihrem spezialisierten Gebiss gut möglich ist. Wenn Im Winter die Nahrung knapp wird, werden auch gerne Baumrinden gefressen. Das Nahrungsspektrum der Feldmäuse ist sehr vielfältig.

Das Anlegen von Futtervorräten ist bei Feldmäusen weit verbreitet. Wie Stark der Drang zum Sammeln und anschließendem Aufbewahren von Futter ist, ist jedoch individuell sehr unterschiedlich stark ausgeprägt.

Wasser wird nur wenig aufgenommen. Der größte Anteil des Wasserbedarfs der Feldmäuse wird über die Nahrung gedeckt.

Text von Sara Yousef
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