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ERNÄHRUNG

Ich füttere meine Nager nach dem Futterkonzept. Das Grundfutter sollte aus verschiedenen Hirse-, Glanzsaaten und Grassamen bestehen. Hierfür ist eine Mischung aus Exoten- und Kanarienfutter und zusätzlichen Grassamen (gibt es als Futtermittel in Internetshops) sehr gut geeignet. Keimfutter ist eine gesunde, vitaminreiche Ergänzung dazu.
Nagerfutter aus dem Handel ist fast immer zu fetthaltig und enthält viele unnötige Inhaltsstoffe.
Rennmäuse sollten, wie alle Nager, von klein auf an Frischfutter gewöhnt werden, da diese Zeit prägend für das Futterverhalten der erwachsenen Tiere ist. Es ist oft schwierig, ältere Tiere von Frischfutter zu überzeugen, wenn sie es nicht gewohnt sind.
Ungiftige Kräuter aus dem Garten oder Karottengrün sollten häufig gereicht werden, Gemüse, besonders Wurzelgemüse, täglich. Obst ist aufgrund des hohen Fruchtzuckergehalts nicht so gut geeignet, aber gegen ein kleines Stückchen ab und zu ist nichts einzuwenden.

Tierisches Eiweiß in Form von Mehlwürmern, Heuschrecken, Grillen etc. sollte einmal die Woche verfüttert werden. Über ein Löffelchen Naturjoghurt freuen sich besonders trächtige Weibchen, die während der Schwangerschaft besonders eiweißreiches Futter benötigen.

Eine Alternative zur Fütterung aus dem Napf ist, dass man die Körner einfach in die Einstreu streut und die Rennmäuse sich ihr Futter erst suchen müssen. Zusätzlich kann man noch Kolbenhirse in das Terrarium hängen, damit man auch sicher geht, dass alle Mäuse genug Futter bekommen.

Wasser sollte natürlich auch immer vorhanden sein. Am besten reicht man es ihnen in einer Tränke, denn so wird das Wasser nicht verschmutzt oder verbuddelt. Da sie, wie gesagt aber schnell ihre Tränken zernagen, hat man einen sehr hohen Tränkenverschleiß, wenn man diese nicht durch einen Metallkorb oder irgendwelche anderen erfinderischen Dinge schützt.

Text von Sara Yousef
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