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UNTERBRINGUNG

Aufgrund ihrer Winzigkeit werden Taschenmäuse entweder in Aquarien oder Glasterrarien gepflegt. Als Boden wird sehr gerne eine dicke Schicht Chinchillasand angenommen, die ständig umgegraben und verschoben wird. Sie sind sehr aktiv, deshalb sollte ihnen eine möglichst große Grundfläche zur Verfügung stehen. Selbst in einem 150 cm langen Terrarium schaffte es ein Exemplar, fast täglich die Einrichtung komplett umzugestalten. Als Unterschlupfe werden Korkrinden und –röhren, halbierte Blumentöpfe, Wurzeln usw. angeboten, alles der geringen Größe der Tiere angepasst. Als Nistmaterial nehmen sie Heu an.

Da sie in der Natur einzelgängerisch leben, ist es sicherer, sie auch als Einzeltiere zu halten und nur gelegentlich zu versuchen, sie zur Paarung zusammenzusetzen. Da sie rein nachtaktiv sind, braucht einer Beleuchtung keine besondere Beachtung geschenkt werden. Jedoch scheinen sie ihre Verstecke gerne im von einem Rotlichtstrahler erwärmten Sand anzulegen.

Ein Wassernapf braucht eigentlich nicht angeboten werden, da sie von Natur aus nicht trinken. Da ich die Zusammensetzung der Nahrung in der Natur aber nicht genauer kenne, halte ich es für sicherer, zusätzlich Wasser anzubieten, schaden kann es wohl nicht.

Text von Stefan Schumacher
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