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STECKBRIEF

Wissenschaftlicher Name: Lemniscomys striatus
Deutscher Name: Tüpfelstreifengrasmaus, Tüpfelgrasmaus
Englischer Name: Striped Grass Mouse
Ordnung: Rodentia
Familie: Muridae
Unterfamilie: Murinae
Vorkommen: Savannen in Afrika von Sierra Leone bis Äthiopien, südlich bis Angola und Malawi
Größe: 14 cm + 16 cm Schwanz
Gewicht: 70 g
Geschlechtsreife: mit 2 Monaten
Tragzeit: 21 Tage
Durchschnittliche Wurfgröße: 4-5 Junge
Sozialverhalten: Gesellig
Aktivitätsphasen: Tagaktiv
Besonderheiten: -
Anspruch: Einfach

ALLGEMEINES

Tüpfelstreifengrasmäuse sind noch sehr selten gehaltene Vertreter der Streifengrasmäuse (Lemniscomys). Im Vergleich zu den bekannteren Vielstreifengrasmäusen (Lemniscomys barbarus) sind sie wesentlich größer und kräftiger, ihre Grundfarbe ist dunkler, und die sehr schöne Zeichnung besteht aus perlenkettenartigen hellen Linien. Dies ist besonders gut bei laufenden, ausgestreckten Tieren zu sehen, jedoch schlecht bei sitzenden. Deshalb geben die meisten Fotos die hübsche Zeichnung dieser Art kaum wieder.

In der Biologie gleichen sie weitgehend den anderen Streifengrasmäusen. Sie sind tagaktive Bodenbewohner, leben in Familiengruppen, legen kugelige Nester aus Grashalmen an und ernähren sich v. a. von Sämereien, Grünzeug und gelegentlich Insekten.

Tüpfelstreifengrasmäuse sind eine eher ruhigere Art, die auch auf Störungen kaum so panikartig reagiert, wie dies manche anderen Grasmäuse tun, und sie lassen sich auch meist problemlos anfassen, ohne dass gleich die Gefahr besteht, den Schwanz zu beschädigen. Werden sie am Schwanz hochgenommen, darf dies natürlich wie bei allen anderen Mäusen auch nur direkt an der Schwanzwurzel erfolgen.
Leider erweisen sie sich als schwieriger zu vermehren als die Vielstreifengrasmäuse, sind dafür aber in der Haltung als Gruppe oft viel unproblematischer.

Text von Stefan Schumacher
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