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UNTERBRINGUNG

Da es sich um eine z. B. im Vergleich zu Striemengrasmäusen (Rhabdomys pumilio) eher ruhige Art handelt, werden für die Tüpfelstreifengrasmäuse trotz ihrer Körpergröße keine besonders großen Behälter benötigt, ein Pärchen kann gut bei einer Grundfläche von 100x50 cm gepflegt. Die Art des Behälters spielt keine große Rolle, doch würde ich bei allen Grasmäusen Terrarien den Vorzug vor Gitterkäfigen geben, weil sie dort eher Zugluft ausgesetzt wären. Die Höhe des Behälters ist von geringer Bedeutung, da sich die Tiere auf dem Boden aufhalten und auch nicht so gerne Aussichtsplattformen nutzen wie Vielstreifengrasmäuse.
Als Boden eignet sich am besten Kleintierstreu, ein großer Haufen Heu, ein Häuschen oder Korkröhren bilden die Einrichtung. Der Standort sollte möglichst hell sein, bei einem geschlossen Behälter wie einem Glasterrarium darf jedoch kein direktes Sonnenlicht einfallen, da dies schnell zu Überhitzung führen kann. Steht das Terrarium eher dunkel, sollte eine Beleuchtung angebracht werden. Aufgrund ihrer Herkunft sollten die Tiere nicht zu kühl stehen, ca. 25°C am Tag und nicht unter 20°C in der Nacht scheinen angebracht zu sein, evtl. nehmen sie auch einen Wärmestrahler an, um sich darunter zu sonnen.

Tüpfelstreifengrasmäuse sind friedlicher und lassen sich besser in Gruppen halten als manche andere Grasmausarten, so dass auch größere Behälter mit mehr Tieren besetzt werden können. Auch mehrere adulte Männchen in gemischten Gruppen waren bei mir gut verträglich. Ich kann ich jedoch noch nicht sagen, ob reine Männchen- oder Weibchengruppen stabil sind. In gemischten Gruppen kam es bisher jedenfalls zu keinen Problemen.

Text von Stefan Schumacher
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